Graz
12.12.2015

Abschiedspredigt Thomas Gyuroka

Am 12. Dezember hielt Thomas Gyuroka seine Abschiedspredigt in der Adventgemeinde Graz, deren Prediger er seit Sommer 2008 war. Anfang 2016 wird er nun seine Tätigkeit als Prediger in Wien Adventhaus aufnehmen.

Die Gemeinde Graz leitete diesen Abschiedsgottesdienst in einer Fotoshow mit dem Rückblick auf Höhepunkte dieser Zeit ein. Dabei waren Taufen, Kindersegnungen und Bilder aus verschiedenen Gottesdiensten zu sehen. Aber auch an ein Abschiedsgeschenk hatte man gedacht. Weil man wusste, dass er und seine Frau für ihre neue Wohnung in Wien gerne einen Kamin hätten, überreichte man ihnen in humorvoller Weise einige Utensilien: ein Feuerzeug, Anheizhilfen, ein Holzscheit, natürlich aber auch eine „Starthilfe“ für die Anschaffung. Zwei Kindersegnungen bildeten den Abschluss dieser Feierlichkeit. Bruder Gyuroka erbat für Hanna Vollmer und Susanne Rohde und deren Eltern den besonderen Segen Gottes und seine Führung.

In seiner Predigt ging es Thomas Gyuroka ganz besonders um die Verherrlichung Gottes. Auf die Frage, warum Gott die Menschen geschaffen hat, fand er in Jesaja 43,7 die Antwort, dass wir Menschen „zu seiner Ehre“ geschaffen sind. Viele Menschen haben aber mit diesem Anspruch Gottes ein Problem. So stört z.B. Oparah Winfrey „der eifersüchtige Gott“, als den er sich 2. Mose 20,5 selbst bezeichnet. Aber auch bekannte Schauspieler, wie Brad Pitt oder der junge C.S. Lewis kommen mit dem Gott der Bibel nicht zurecht.

Wie junge Frauen vielleicht stolz von ihrer großen Liebe erzählen und Männer gerne ihr neues technisches „Spielzeug“ präsentieren, um damit Bewunderung und Freude bei anderen auszulösen, so war für den Apostel Paulus die Weitergabe seiner Erfahrungen mit seinem Gott das Wichtigste im Leben. Sein Leben mit Jesus bedeutete ihm alles (Philipper 1, 20. 21.). Es war für ihn wie ein „verborgener Schatz im Acker“ (Matthäus 13,44), für den man bereit ist, alles andere aufzugeben. Aber unsere Ehrung und unseren Lobpreis vergilt Gott in reichem Maße, weil er uns Menschen so sehr liebt.

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